Ergebnis zu „Papiere in Leichter Sprache“

Am 25. April 2013 war eine Sitzung in Bremen.
In dieser Sitzung wurde auch über das Thema Leichte Sprache gesprochen.

Die SPD-Fraktion des Beirats Schwachhausen hat in der Sitzung einen Vorschlag gemacht.
Der Vorschlag steht in einem Antrag.
Ein Antrag damit es Formulare und Bescheide in Leichter Sprache gibt.

Über den Antrag wurde im Tagebuch berichtet:

Über die Sitzung gibt es ein Protokoll.
In dem Protokoll steht was bei der Sitzung alles besprochen wurde.
Und was die einzelnen Leute gesagt haben.

Im Punkt 4 ging es um den Antrag für mehr Leichte Sprache.

Es wurde darüber gesprochen:
Ob es Formulare und Bescheide in Leichter Sprache geben soll

Nach dem Besprechen gab es ein Ergebnis:
Es wird keine Papiere in Leichter Sprache geben

 

Im Protokoll steht bei Punkt 4:

TOP 4: SPD-Antrag

„Anträge und Zuwendungsbescheide für projektbezogene Zuwendung aus Mitteln des Beirats zusätzlich in leichter Sprache verfassen“

Herr Carstens stellt den Antrag der SPD-Fraktion vor, und begründet ihn wie folgt:

  • Alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, mitzubestimmen,
    und deshalb solle im Falle der Anträge auf Globalmittel die Hemmschwelle abgesenkt werden,
    so dass auch Menschen mit Einschränkungen diese stellen könnten;
  • der Beirat habe eine Vorbildfunktion, die er an dieser Stelle deutlich machen könne;
  • von der CDU liege ein Antrag zur leichten Sprache in der Bürgerschaft vor
    und Bünd- nis 90/ Die Grünen hätten ihr Wahlprogramm zusätzlich in leichter Sprache verfasst,
    somit herrsche im Grunde ein Konsens.

Herr Heck und Herr Matuschak weisen übereinstimmend darauf hin,
dass das Anliegen „gut und richtig“ sei,
Anträge auf Globalmittel in leichter Sprache anzubieten
aber, so Herr Heck, der falsche Ansatzpunkt sei,
weil es einer Institution bedürfe, die mit Globalmitteln zuverlässig umgehen könne.

Herr Pastoor verdeutlicht, dass Behinderte nicht entmündigt werden dürften.

Herr Hamann weist darauf hin, dass die Berücksichtigung der leichten Sprache der Forderung einer UN- Konvention entspreche
und der Beirat hier die Möglichkeit habe, ein Demonstrationsprojekt ins Leben zu rufen.

Herr Heck stellt einen Geschäftsordnungsantrag auf Ende der Debatte.
Dieser Antrag wird von Frau Dr. Mathes zur Abstimmung gestellt und mehrheitlich angenommen.
Frau Dr. Mathes stellt den Antrag der SPD-Fraktion zur Abstimmung.
Dieser wird mehrheitlich abgelehnt (4 Ja-Stimmen, 2 Enthaltungen, 12 Nein-Stimmen).

 

Herr Pastoor hat dem Hurraki-Tagebuch gesagt:

  • Nur die vier SPD-Mitglieder haben Ja zu dem Antrag gesagt

Das ganze Protokoll gibt es hier:

Den Antrag gibt es hier:

 

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