Gesetz für mehr Leichte Sprache in Europa

Europa Leichte Sprache
Am Mittwoch hat das EU-Parlament abgestimmt.
Über eine Regel.
Genauer: einen Richt·linien·entwurf.
Darin steht:
Öffentliche Web·seiten und Apps sollen Barrieren abbauen.

Im Entwurf steht:
Öffentliche Web·seiten und Apps müssen barriere·ärmer werden.
Öffentliche Web·seiten gibt es zum Beispiel von:

  • Ämtern
  • Behörden
  • Krankenhäusern
  • Gerichten
  • Universitäten
  • Bibliotheken
  • kommunale Betriebe
  • Körper·schaften

In der Europäischen Union sind das ungefähr 761 Tausend Web·seiten.

Die Web·seiten müssen so gemacht werden,
dass Alle die Seiten benutzen können.
Zum Beispiel:

  • ältere Menschen
  • Menschen mit Behinderung
  • Gehörlose
  • Blinde

Im Entwurf steht auch.
Die öffentlichen Seiten sollen geprüft werden.
Ob die Seiten auch wirklich barriere·frei sind.

Das EU-Parlament hat am Mittwoch dem Entwurf zugestimmt.
Das heißt:

  • Der Entwurf kommt in das EU-Amtsblatt
  • Dann ist der Entwurf ein Gesetz
  • Dann müssen alle EU Mit·glieds·staaten dazu ein Gesetz in ihrem Land machen
  • Die Länder haben dafür 21 Monate lange Zeit
  • Dann müssen nach 1 Jahr alle Web·seiten barriere·arm sein

Dita Charanzová ist Parlaments·bericht·erstatterin.
Sie hat am Mittwoch gesagt:

Heute haben wir dafür gesorgt, dass E-Government für jedermann zugänglich ist.
[…]
Wir brauchen Reformen auch für die private Welt der Dienstleistungen,
von Banken über Fernsehsender bis hin zu privaten Krankenhäusern.
Ich hoffe, dass wir bald das Europäische Barriere·freiheits·gesetz verabschieden können,
damit sowohl öffentliche als auch private Dienste für alle Bürger zugänglich sind.

Hier gibt es alle Informationen zu dem Entwurf:
www.europarl.europa.eu/oeil/popups/ficheprocedure.do?lang=en&reference=2012/0340(COD)

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