Nachgefragt: Marianne Schulze

Hurraki Nachgefragt.
Marianne Schulze antwortet.

Frau Schulze,
was bedeutet Leichte Sprache für Sie?

Antwort von Frau Schulze:

Leichte Sprache ist für alle.

Menschenrechte sind auch für alle.
Die UN Konvention über die Rechte von
Menschen mit Behinderungen hält das fest.
Menschenrechte sind oft in schwerer Sprache geschrieben.
Mit Leichter Sprache können Menschen ihre Rechte besser verstehen.
Das sind nicht nur Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung.
Es gibt sehr viele Menschen, die Leichte Sprache brauchen.

Leichte Sprache für Menschenrechte ist großartig.
Menschen müssen ihre Rechte kennen.
Sie müssen ihre Rechte verstehen.
Leichte Sprache macht das möglich.

Leichte Sprache ermöglicht auch
viel mehr an Gespräch und Austausch.
Mit Leichter Sprache können
viel mehr Menschen über alle Themen reden.
Man kann über Fußball, Familie und schwierige Dinge sprechen.

Leichte Sprache braucht es auch für
die Umsetzung der UN Konvention.
Damit alle verstehen, was noch nicht passt.
Damit alle mitreden können, was sich ändern muss.
Damit alle wissen,
wie es weitergeht bei der Umsetzung der Menschenrechte.

Leichte Sprache macht sehr vieles leichter.
Für sehr sehr viele Menschen.
Vor allem für die schwerst-mehrfach Normalen Menschen © Rico,
ein „tiefbegabtes“ Kind

Vielen Dank für Ihre Antwort Frau Schulze.

Zur Person:
Marianne Schulze leitet den Monitoringausschuss in Österreich.

Hier geht es zum Monitoringausschuss:
www.monitoringausschuss.at

Marianne Schulze bei Twitter:
@hrmaze

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