Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

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Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern ist ein Märchen.


Hans Christian Andersen schreibt es im Jahr 1845.


Datei:Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern.png
Auf dem Bild ist: Das kleine Mädchen mit den Streich·hölzern. Sie liegt erfroren an einer Haus·wand.png


Gleiche Wörter[Bearbeiten]

Genaue Erklärung[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Am letzten Abend vom Jahr.

Da läuft ein armes Mädchen auf der Straße.

Sie hat keine Mütze an.

Und auch keine Schuhe.

Sie verlor die Pantoffel von ihrer Mutter.

Weil die viel zu groß waren.

Die Kälte macht ihre Füße ganz rot und blau.

Und es trägt eine Menge Streich·hölzer in ihrer Schürze.

Den ganzen Tag über will niemand ihre Streich·hölzer kaufen.

Oder ihr etwas Geld schenken.

Das Mädchen ist hungrig.

Und sie läuft nachts auf der Straße.

Sie ist halb erfroren.


In einer Ecke zwischen 2 Häusern.

Da setzt sie sich.

Und macht sich ganz klein.

Sie will nicht nach Hause.

Weil sie keine Streich·hölzer verkauft hat.

Sie hat Angst davor:

Ihr Vater wird sie schlagen.

Und ihr Zimmer ist auch sehr kalt.

Weil der Wind rein·kommt.


Das Mädchen macht ein Streich·hölz an.

Die Flamme leuchtet hell und warm auf.

Und sie träumt von einem Ofen.

In diesem brennt ein warmes Feuer.

Sie will ihre Füße zum Ofen strecken.

Doch da geht das Streich·hölz in ihrer Hand aus.


Sie zündet wieder ein Streich·hölz an.

Nun erscheint dem Mädchen ein gedeckter Tisch.

Sie sieht teures Porzellan.

Und auch eine gebratene Gans.

Diese ist gefüllt mit Pflaumen und Äpfeln.

Die Gans springt vom Tisch.

Und geht auf das Mädchen zu.

Doch dann erlischt das Streich·hölz.

Und es bleibt nur die dunkle Nacht.


Das Mädchen macht noch ein Streich·hölz an.

Und sieht vor sich einen Weihnachts·baum.

Dieser ist wunder·schön.

Das Mädchen streckt ihre Hand nach den 1000 Lichtern aus.

Da geht das Streich·hölz aus.


Sie schaut zum Himmel.

Zu den Sternen.

Da fällt einer der Sterne herunter.

Und macht einen Feuer·streifen am Himmel.

Das Mädchen erinnert sich an seine Großmutter.

Diese erzählte:

Wenn das geschieht,
dann stirbt ein Mensch.
Und seine Seele geht zu Gott.


Das Mädchen macht ein weiteres Streich·hölz an.

Und rings·umher leuchtet und glänzt es.

Vor ihm steht die alte Großmutter.

Das Mädchen bittet:

Großmutter, bitte nimm mich mit!

Sie hebt das Mädchen auf ihren Arm.

Und in Glanz und Freude steigen beide in den Himmel.

Und spüren keine Kälte.

Keinen Hunger.

Keine Angst.

Sie sind bei Gott.


Am nächsten Morgen.

Da sitzt ein kleines Mädchen zwischen den 2 Häusern.

Sie ist tot.

Sie lächelt.

Und die Leute erzählen:

Sie hat sich wärmen wollen.
Und sie starb in einem Wunsch·traum.
Im warmen Licht·schein von ihren Streich·hölzern.
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Auf dem Bild ist Papier und ein Stift

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