Leichte Sprache und Partizipation


Von Radio ORANGE 94.0 gibt es eine Sendung zum Thema Leichte Sprache.
Die Sendung heißt:
Leichte Sprache und Partizipation

Verschiedene Leute reden über das Thema Leichte Sprache.
Zum Beispiel:

  • Oswald Föllerer, Interessens·vertreter beim Selbstvertretungs·zentrum Wien
  • Magdalena Scharl, Expertin für Leichte Sprache bei BIZEPS
  • Ursula Naue, Mitarbeiterin am Institut für Politik·wissenschaft an der Universität Wien
  • Peter Barth, Leitender Staats·anwalt im Bundes·ministerium für Justiz

Oswald Föllerer sagt:

Bei der leichten Sprache muss man beachten,
dass keine schweren Wörter verwendet wird,
zum Beispiel Output oder Input.
Das sind schwere Sprachen.
Und wie man das wirklich verfolgt,
wissen wir ja, aber es gibt viele Leute,
auch nichtbehinderte Menschen,
die mit schwerer Sprache überhaupt nichts anfangen können.

Ursula Naue sagt:

Der Zusammenhang zwischen Leichter Sprache und Partizipation ist ein ganz wichtiger,
nämlich Leichte Sprache bedeutet,
ich erkläre etwas gut,
ich erkläre etwas verständlich und nur,
wenn ich etwas gut und verständlich erkläre,
kann jeder Mensch es verstehen.
Und Partizipation bedeutet ja,
dass man mitmacht,
mitgestaltet, mitbestimmt und
das kann man wiederum nur,
wenn man die Dinge versteht.

Das heißt, wenn wir miteinander sprechen,
muss ich mich verständlich ausdrücken und
auch Sie müssen sich verständlich ausdrücken,
damit wir überhaupt miteinander sprechen können,
uns verstehen und dann auch an Politik,
an Gesellschaft, was auch immer teilhaben können und
wirklich auch mitgestalten können.

Die ganze Sendung kann man im Internet anhören.
Hier geht es zur Sendung:
www.barrierefrei-aufgerollt.at/sendung-1-leichte-sprache-und-partizipation/

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